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Ensemble | Drucken |

ImageOliver

...Einerseits war das Anwesen einfach wundervoll: ein großes steinernes Gebäude aus dem 18. Jahrhundert zwischen Weingärten auf der einen Seite und einem Staatsforst auf der anderen. Das nächste Dorf war zwei Kilometer entfernt, aber dort lebten nicht mehr als vierzig Menschen. Also ein ideales Fleckchen für Oliver, in meditativer Ruhe Weine zu kosten, Orgel zu spielen und in akribischer Arbeit den Fortbestand des Improvisationstheaters zu sichern... (nach Paul Auster „Das rote Notizbuch") Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, du musst JavaScript aktivieren, damit du sie sehen kannst

ImageKatrin

...Eines Abends, ich erwartete die Comtesse in ihrer Loge, sprach mich jemand aus der Nachbarloge an. War das nicht die zauberhafte Impro-Queen Katrin, die sonst um diese Zeit immer in irgendwelchen verrauchten Kneipen herumhing? - "Wie? Schon?", sagte sie zu mir. "Welch vertane Zeit! Kommen Sie doch zu mir herüber." Ich konnte nicht ahnen, wie ungewöhnlich, wie unglaublich diese Begegnung verlaufen sollte... (nach Vivant Denon „Nur eine Nacht") Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, du musst JavaScript aktivieren, damit du sie sehen kannst

ImageJon

...Jon drehte sich auf seinem Stuhl im Kreis und starrte auf den Times Square hinaus, wobei seine imposante Zigarre dicke Rauchringe auf den zähfließenden Verkehr paffte. Er drehte Bob Dylan, der seit 36 Stunden auf Repeat lief, leiser, um endlich die letzten Worte für sein neuestes Gedicht zu finden, als das Telefon klingelte... (nach William Hjortsberg „Angel Heart") Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, du musst JavaScript aktivieren, damit du sie sehen kannst
Mehr zu Jon unter www.jon-de-noell-entertainment.de

ImageStephan

...Welche Frisur wünscht der gnädige Herr?", fragte das Waschbecken. Stephan sah das Ding verstört an. Er, der immerhin Fachmann für Kommunikation war, hatte sich dennoch noch nie mit einem Waschbecken unterhalten. Er hatte ja einen ausgeprägten Humor und ließ sich eigentlich nie aus der Ruhe bringen, aber er hatte nicht die geringste Ahnung, was diese Metallschüssel von ihm wollte. Stephan ahnte, dass die zukünftige Welt, in die er da hineingeplatzt war, noch so manche Überraschung für ihn bereit hielt... (nach: Andreas Schlüter „2049") Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, du musst JavaScript aktivieren, damit du sie sehen kannst


ImageFelix

"Ich betrachtete im Mondlicht diese blasse Stirn, diese geschlossenen Augen, diese im Winde zitternde Haarsträhne, und ich sagte mir: Was ich da sehe, ist nur eine Hülle. Das Eigentliche ist unsichtbar...". Und so machte sich Felix auf, das Unsichtbare zu erforschen und das Versteckte ans Licht zu bringen. (nach Antoine de Saint-Exupéry „Der kleine Prinz") Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, du musst JavaScript aktivieren, damit du sie sehen kannst   

ImagePeter R.

"Improvisieren! Die letzte Möglichkeit. Erinnerst du dich noch an die goldliche Kette? Hier ist das andere Ende des Regenbogens. Rede dich aus einer Sache heraus, aus der du dich nicht herausreden kannst. Sei deines eigenen Glückes Schmied. Zieh eine Show ab. Wenn du fällst, zeig ihnen, wie du daraus einen Hechtsprung machst. Er ging zum Kleiderschrank und nahm den besten goldenen Anzug heraus, den er nur zu besonderen Anlässen trug. Dann suchte er nach Gladys, die aus einem Fenster starrte. Vor der Bühne hatte sich bereits eine Menschenmenge versammelt und er sah, wie weitere Kutschen hielten. (nach Terry Pratchett „Schöne Scheine") Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, du musst JavaScript aktivieren, damit du sie sehen kannst

 

ImagePeter Kern-Orchestra

...Die Sonne lächelte und streichelte Peter sanft über die Wange. „Diese Melodie“, sprach sie, „ist meine eigene, und Du würdest mit ihr verbrennen. Suche weiter nach der Musik, die nur für Dich allein spielt, und spiele niemals Töne, die nicht Dir gehören!“. Damit hatte die Sonne etwas sehr Weises gesagt. ...Gegen Mittag wurde Peter müde und legte sich in den Biergarten inmitten bunter Sonicflowers. Da hörte er plötzlich neben seinem Ohr eine liebliche Melodie, ganz leise und zart. (nach Anke Levermann „Die Melodie des Lebens“) Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, du musst JavaScript aktivieren, damit du sie sehen kannst

 

ImageMoritz's Harmonisches Dezett

... Er betritt das Musikzimmer, setzt sich, sagt nichts. Er sieht uns an, wir sehen ihn an. Zuerst ist hier und da ein Kichern hörbar, aber Moritz zuckt nur mit den Schultern, und schließlich herrscht tiefe Stille, und wir beginnen, die leisesten Geräusche wahrzunehmen, das Summen der Heizung in der Ecke, sein nasales Atmen. (nach Mitch Albom „Dienstags bei Morrie") Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, du musst JavaScript aktivieren, damit du sie sehen kannst

 

 

ImageRainer "Wolle" Wollersen

...An einem Wintervormittag - draußen fiel Schnee im trüben Licht - saß Rainer, fit wie ein "Fürther Straßenfeger", in seinem Büro. Er hatte dem Diener den Auftrag gegeben, niemanden einzulassen, da er mit einer größeren Arbeit beschäftigt sei: Er überlegte sich eine neue Lichterkomposition für die abendliche Impro-Show und da er die Zuverlässigkeit in Person war, verließen ihn diese Gedanken den ganzen Tag nicht mehr... (nach Franz Kafka „Der Prozeß") Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, du musst JavaScript aktivieren, damit du sie sehen kannst


ImageMatthias (Außenstelle Köln)

...Bei Matthias wusste man nie. Nach Jahren in Schweinfurt dachte er sich noch ganz andere Sachen aus. In der 'Prinzenbar' auszuhelfen zum Beispiel. Oder einfach zu wichteln. Er konnte Rechenmaschinen aus Pappe baun, die funktionieren heute noch. Aber die meiste Zeit tranken wir zusammen Wein in seiner WG... (nach Ulrich Plenzdorf „Die neuen Leiden des jungen W.") Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, du musst JavaScript aktivieren, damit du sie sehen kannst
Mehr zu Matthias unter www.matthias-istel.de

ImageStephan Loh-Big Band (Außenstelle Schweiz)

...Heute weiß ich, dass Stephan (alias die Stephan-Loh-Big-Band) bereits im Alter von 2 Jahren beschlossen hatte, die Harmonika vom Mund zu nehmen, um sich vor die schwarz-weiße Tastatur seines Lebens zu setzen und eine geniale, absurde Musik zu spielen, eine wunderbare Musik, die größte von allen. Und dass er nie mehr unglücklich sein würde... (nach Alessandro Barricco „Novecento - Die Legende vom Ozeanpianisten" ) Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, du musst JavaScript aktivieren, damit du sie sehen kannst

 

 

   
   
 
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